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Sommerliches Unkraut im Garten
Geschrieben von Hildegard Klüsener   
Thursday, 17 May 2007

Kaum hat die Gartensaison wieder begonnen, scheint das Unkraut sich trotz des ersten Zupfens wieder rasant zu vermehren. Doch Unkraut ist nicht immer gleich Unkraut.

Kaum hat die Gartensaison wieder begonnen, scheint das Unkraut sich trotz des ersten Zupfens wieder rasant zu vermehren. Doch Unkraut ist nicht immer gleich Unkraut.Wer genauer hinsieht, kann feststellen das der vermeintlich als Unkraut bezeichnete Löwenzahn nicht nur als Salat gut schmeckt sondern auch Heilkräfte hat. Der Löwenzahn kommt das ganze Jahr hindurch im Garten immer wieder zum Vorschein und sollte nicht immer als Unkraut bezeichnet werden. Das selbe gilt für den Klatschmohn, die Disteln und noch viele andere Gartenpflanzen, denen nachgesagt wird sie wären Unkraut. eine gute Beobachtung im Garten sowie ein gutes Gartenbuch helfen oftmals das Unkrautchaos im Garten zu erkennen und zu benennen. Das bestätigen auch die Gärtner.

Ein gutes Gartenbuch und die genaue Bezeichnung der einzelnen Pflanzen lassen die Informationen zu, die für die Gartenarbeit benötigt werden. Voller Stolz lassen sich dann heimische Wildkräuter, von den anderen als Unkraut belächelt, präsentieren. Doch es gibt auch Unkraut welches wirklich Unkraut zu sein scheint. Diesem an den Leib zu rücken ist oftmals schwer und die Arbeit scheint die reinste Syssyphusarbeit zu sein, da das Unkraut an den unmöglichsten Stellen wächst und erscheint. Hier helfen zwar viele Mittelchen aus den Gartenabteilungen der Baumärkte, aber wer sich selbst und seiner Umwelt etwas gutes tun möchte, fährt in ein größeres Gartencenter oder in die nächste Gärtnerei und fragt dort nach geeigneten Mitteln zur Unkrautvernichtung. Das Unkraut im Garten hat schliesslich einen Zweck, bestätigten viele die den Beruf Gärtner ausüben, denn der Eingriff in die Natur sollte nicht mit extrem chemischen Mitteln erfolgen die die Umwelt zusätzlich belasten. Biologische Mittel sind daher von Vorteil.