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Im Rauch liegt die Zukunft |
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Geschrieben von Karolin Sanger
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Saturday, 05 January 2008 |
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Der Wunsch in die Zukunft blicken
zu können, ist vielleicht so alt wie die Menschheit selbst. Schon immer, so
scheint es, wollten die Menschen wissen, was in der Zukunft geschieht - nicht
nur aus reiner Neugier, sondern vor allem, um auf die zukünftigen Geschehen
Einfluss zu nehmen, bzw. sich angemessen darauf vorbereiten zu können.
Entsprechend groß ist denn auch die Vielfalt der Wahrsagungstechniken, die im
Laufe der Zeit entstanden sind. Ob Orakel befragt, Handlinien gedeutet,
Sternenkonstellationen interpretiert oder der Kaffeesatz zu Hilfe genommen
wird, fast alles scheint möglich, um sich - mit dem Wissen um die richtige
Deutung - Informationen über die Zukunft zu beschaffen.ine eher weniger
bekannte Wahrsagekunst ist das Rauchlesen (auch Kapnomantie genannt). Obwohl
etliche Wahrsager im Internet anbieten, die Zukunft aus dem Rauch zu lesen,
finden sich sogar im www kaum konkrete Informationen zu dieser Technik der
Zukunftsschau. Der Duden erklärt, dass schon im alten Griechenland aus
Opferrauch geweissagt wurde. An anderer Stelle findet sich die Erwähnung, dass
auch diverse Indianerstämme diese Kunst pflegen. Sie entfachen rituelle Feuer,
in denen sie bestimmte Kräuter verbrennen. An anderer Stelle kann man finden,
dass für das Rauchlesen die Verbrennung von Mohn- und Sesamsamen wichtig sei.
Letztendlich geht es immer darum, die aufsteigenden Rauchschwaden zu deuten:
steigt der Rauch gerade auf, dreht er sich Kreise oder wendet er sich zu einer
bestimmten Seite? Wie dicht ist er? Welche Gestalt nimmt er an? Was genau
daraus abzulesen ist, steht natürlich nirgends - das muss man dann schon den
professionellen Rauchleser direkt fragen!
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