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3D-Bilder ohne Hilfsmittel anschauen
Geschrieben von Marc Gänsler   
Tuesday, 11 September 2007

Jeder kennt diese bekannten 3D-Bilder, von denen man anfangs nur Muster sieht. Bei längerer Betrachtung hebt sich dann aber ein räumliches Bild ab. Warum kann man diese 3D-Bilder ohne Hilfsmittel wie Brillen oder Filter betrachten?

Für die Betrachtung von 3D-Bildern ohne Hilfsmittel gibt es 2 Methoden, den Kreuzblick und den Parallelblick. Die beiden Blicktechniken sollen kurz erörtert werden.

Der Parallelblick ist die angenehmere aber auch schwerer zu lernende Methode. Die Augen sind dabei so eingestellt, dass ihre „Blickstrahlen“ parallel verlaufen. Vorteile des parallelblicks sind wie schon erwähnt die größere Verträglichkeit der meisten Menschen, da die Augenmuskulatur entlastet ist. Leider ist bei dieser Methode die Breite der beiden Einzelbilder beschränkt, diese darf 6 Zentimeter nicht überragen.

Will man mit dem Kreuzblick 3D-Bilder betrachten, muss man versuchen seine Augen so auszurichten, als würden sie ein Objekt anschauen, welches sich zwischen dem eigenen Gesicht und dem 3D-Bild befindet. Da sich dabei die „Blickstrahlen“ der beiden Augen überkreuzen, kam der Name „Kreuzblick“ zustande. Ein Vorteil dieser Technik ist, dass die beiden Einzelbilder größer als beim Parallelblick sein können. Aber es kann unangenehm werden, wenn man zulange versucht, mit dem Kreuzblick 3D-Bilder zu betrachten, da die Augenmuskulatur ständig in einer unnantürlichen Stellung gehalten werden muss.

Mehr zu den beiden Blicktechniken

Weil bei beiden Techniken jedes Auge schon automatisch nur ein Einzelbild vor sich hat, kann das Gehirn daraus ein 3D-Bild erzeugen. Ein Filter oder eine Brille sind deshalb nicht mehr nötig. Somit muss man zwar etwas Lernzeit für die Blicktechniken einplanen, danach hat man aber den großen Vorteil, 3D-Bilder ohne Hilfsmittel zu betrachten.

Mehr zu 3D-Bildern

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