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Was sind Hedgefonds?
Geschrieben von Elke Lohre   
Friday, 31 August 2007

Der erste bekannte Hedgefonds ist in den USA entstanden und im Jahre 1949 hat dort Alfred Winslow Jones den ersten Hedgefond aufgelegt.

Seitdem ist die Bedeutung von dem Hedgefonds für die Börsenwelt immer weiter angestiegen. Und noch immer sind die USA für die Hedgefonds der wichtigste Anlagemarkt. Zurzeit verwalten US-Manager deutlich mehr als die Hälfte des gesamten Kapitals, das weltweit in Hedgefonds steckt und es wird auf ungefähr 1,6 Billionen US-Dollar geschätzt. In den USA unterliegen Hedgefonds einer Kontrolle der SEC, der Securities and Exchange Commission, der Börsenaufsicht. Ähnlich wie in Deutschland sind die US-Hedgefonds reglementiert und besonders die Aufnahme von Fremdkapital ist durch die SEC seit dem letzten Jahr stark begrenzt worden. Dadurch können unter anderem viele der Fonds nicht öffentlich gehandelt werden. Aber, analog zur gegenwärtigen Situation in Deutschland, können diese Fonds außerhalb der Börse  gehandelt werden – sofern die Handelnden auch über genügend Einkommen verfügen. Denn die Grenzwerte für diese Anlage liegen bei mehr als 200.000 US-Dollar Jahreseinkommen oder 5 Millionen US-Dollar Vermögen.

Im britischen Raum unterliegen Hedgefonds ebenfalls auch der behördlicher Aufsicht und hier kümmert sich die Financial Service Authority um die Hedgefonds. Sie ist in Etwa vergleichbar mit der deutschen Bundesanstalt für Finanzaufsicht, BaFin. Auch in Großbritannien gibt es vergleichbare Regeln für Hedgefonds wie es sie auch in den USA und Deutschland gibt. All diesen Regeln ist gemein, dass sie das Risiko der Hedgefonds für die Anleger mindern wollen. Denn je nach Anlagestrategie des Hedgefonds- Managers gleichen solche Fonds einer besseren Wette – sehr profitabel, aber auch Risikoreich.