| US-Hypokrise und kein Ende in Sicht |
| Geschrieben von Köberle Markus | |
| Saturday, 18 August 2007 | |
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Warum konnte die amerikanische Hypokrise die ganze Welt erschüttern? Was lief in der Finanzwelt, in der man sich angeblich gegen alles absichern konnte, schief? Haben Sie sich das auch schon gefragt? Das Übel liegt im Immobilien Markt der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Land der unbegrenzten Kredite. Bis vor kurzer Zeit wenigstens.In den USA sind die Gesamtschulden inklusive Regierung, private Haushalte und Unternehmen, jährlich um fast 10% gewachsen. Die privaten Haushalte konnten sich dank scheinbar immer steigenden Immobilienpreisen immer wieder neu mit weiteren Hypotheken refinanzieren und umschulden. Und es wurden ohne ende neue Kredite vergeben, auch an Personen, die eigentlich überhaupt nicht kreditwürdig waren. Das war scheinbar kein Problem, denn die Kredite wurden gestückelt und weitergereicht. Scheinbar verschwanden die Schulden von der Bildfläche. Solange der Immobilienmarkt mit immer weitersteigenden Preisen im Schuss war, herrschte eitel Sonnenschein im Kreditmarkt. Aber dann, Anfangs dieses Jahr zogen die ersten Wolken am Immobilienmarkt auf und der unendlich scheinende Preisanstieg kam ins stottern. Was war der Grund für den Immobilien-Crash? In den USA stiegen die Zinsen an und somit verteuerten sich zuerst die variablen Hypotheken und etwas später auch die mittel- und kurzfristigen Hypothekarzinsen. Jetzt kamen die ersten Immobilienbesitzer die knapp kalkuliert hatten, in die Bredouille und konnten die Kredite nicht mehr bedienen. Die Zwangsversteigerungen „Foreclosures“ nahmen zu. Jetzt begann sich eine Spirale zu drehen. Wegen den gestiegenen Zinsen konnten sich immer weniger Menschen ein Haus leisten und es kamen durch die Zwangsversteigerungen mehr Häuser auf den Markt. Und weil die Kredite global weitergegeben wurden, hat sich die amerikanische Zinskrise zu einer Globalen Krise entwickelt. |