| Das Tagesgeldkonto - ein Sparbuch mit vielen Unterschieden |
| Geschrieben von Enrico Wnendt | |
| Friday, 29 June 2007 | |
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Lange Zeit galt das Sparbuch als Anlageliebling der
deutschen. Grund für das klassische Sparbuch war die hohe Sicherheit, verbunden
mit der schnellen Verfügbarkeit, denn als Anleger war man an keine Laufzeit
gebunden. Doch zwischenzeitlich gibt es weitaus vorteilhaftere kurzfristige
Anlagemöglichkeiten.
Ein Grund, nicht mehr in das klassische Sparbuch "zu
investieren", ist der mehr als geringe Zinssatz, der zwischen 0,5 und 1,25
Prozent liegt. Fazit: Das angelegte Vermögen erwirtschaftet nicht einmal die
Inflationsrate, denn den meisten durfte es bekannt sein, dass die Kaufkraft des
Geldes von Jahr zu Jahr abnimmt.
Wer sich für ein Tagesgeldkonto
entscheidet, legt auch hier einen bestimmten Betrag auf eine unbestimmte Zeit
auf dem Tagesgeldkonto an. Der Vorteil: Bei dieser Geldanlage fallen weder
Transaktions- noch Kontogebühren an. Es gibt auch keine Sperrfristen, wie dies
oftmals bei Sparbüchern üblich war, der Anleger hat sozusagen keinerlei
Verpflichtungen. Das Geld ist täglich verfügbar, die Zinssätze liegen derzeit
zwischen 3 und 4 Prozent. Weiter existiert auch keine Mindesteinzahlsumme.
Einzahlungen auf das Tagesgeld
sind jederzeit möglich, Zinsgutschriften erfolgen in der Regel monatlich,
ausgewiesen durch einen entsprechenden Kontoauszug durch die Bank. Da der
Zinssatz für Tagesgeldkonten von der jeweiligen wirtschaftlichen Lage abhängig
ist, kann dem Kunden kein fester Zinssatz geboten werden. Dieser ist
schwankend, sowohl nach oben als auch nach unten. Dennoch liegt der Zinssatz in
allen Fällen über dem eines Sparbuches. Wichtig ist lediglich der Vergleich
zwischen den Anlegern. |