| Investmentfonds - Nachteile einer Direktanlage |
| Geschrieben von Elke Lohre | |
| Tuesday, 29 May 2007 | |
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Die Direktanlage in Investmentfonds ist nicht nur mit Vorteilen, sondern auch mit einigen Nachteilen verbunden. Deshalb ist es häufig mehr empfehlenswert in Fonds-Policen anzulegen. Von einigen dieser Fonds-Policen wird am Ende der Laufzeit ein bestimmter Betrag als Mindestauszahlung garantiert. Diese Sicherheit gibt es bei reinen Investmentfonds nicht. Zwar gibt es die Möglichkeit einen so genannten Garantiefond abzuschließen, doch sind diese in der Regel um einiges teuerer als die normalen Fonds, was wiederum für die Anlage in Fonds-Policen spricht. Außerdem ist die Investition in Fonds-Policen mit durchaus attraktiven Steuervorteilen verbunden, da man durch eine Direktversicherung mit Gehaltsumwandlung Geld sparen kann, wodurch man sich Ersparnisse in Bezug auf die Steuern und die Sozialversicherung sichert. Sollte der Anleger keine Gehaltsumwandlung nutzen können, so ist es auch möglich die Anlage innerhalb der Vorsorgeaufwendungen von der Steuer abzusetzen. Eine weitere Steuerersparnis bietet die Tatsache, dass Policen in Fonds günstig in Bezug auf die Steuern nach 12 Jahren steuerfrei ausgezahlt werden, sollten sie über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren angelegt worden sein. Nur die daraus resultierenden Gewinne müssen zur Hälfte versteuert werden. Ein Punkt, bei dem sich die Fachleute nicht einig sind, ob es sich dabei um einen Vorteil oder einen Nachteil für die Fonds-Policen im Vergleich zu den Direktanlagen in Investmentfonds handelt, ist der der Nach-Steuer-Rendite. In den Finanzmedien wird häufig veröffentlicht, dass Direktanlagen höhere Erträge als Fonds-Policen erzielen, da sie mit weniger Kosten verbunden sind. Doch stimmt dies nur teilweise. Zwar verfügen die Direktanlagen über eine bessere Vor-Steuer-Rendite, jedoch kann die Nach-Steuer-Rendite von Fall zu Fall unterschiedlich sein. |