| Häuslebauer verschulden sich oft zu hoch |
| Geschrieben von Birgit Lorz | |
| Thursday, 21 June 2007 | |
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Immer wieder tappen Häuslebauer in die Schuldenfalle. Immer wieder verkalkulieren sie ihren letzen Cent – und wundern sich dann, wenn sie nach einigen Jahren das Haus nicht mehr halten können. Klar, der Traum vom eigenen Heim, ist manchmal so stark, daß man nicht anders kann. Doch sollte spätestens bei der Baufinanzierung wieder das Gehirn und nicht das Herz sprechen. Gerade als Paar ist es schlecht, beide Gehälter bei der Finanzierung komplett mit einzubeziehen. Es kann im Leben soviel geschehen – und plötzlich steht man nur noch mit einem Gehalt da. Was ist denn, wenn der Kinderwunsch aufkommt – oder die Frau gar unerwartet schwanger wird? Was passiert, wenn einer der Partner arbeitslos wird? Deshalb sollte man gerade bei einer so langfristigen Finanzierung immer einen Puffer mit einrechnen. Genauso muß man sich gegen die Eventualitäten des Lebens absichern – das soll heissen: eine Lebensversicherung und auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung für beide Partner müssen her. Am Wahrscheinlichsten ist es, das man die Raten zurückzahlen kann, wenn diese nicht viel höher liegen, als die momentane Miete. Dies kann man durch rechtzeitiges sparen erreichen, oder eben dadurch, daß man nicht selbst baut – sondern sich eine günstige Immobilie kauft und diese dann renoviert. Hier sind zwar meist Abstriche zu machen, so hat man nie die Aufteilung der Räume, die man sich erträumt hat. Dafür ist der finanzielle Rahmen – gerade wenn man viel selbst machen kann – um einiges geringer. Auch ist es manchmal gar keine so schlechte Idee, eine kleine Einliegerwohnung mit einzuplanen. Diese hilft dann, die Schulden zu tilgen – und später, wenn die Schulden nicht mehr allzuhoch sind, kann man dort z.B. seine großen Kinder einziehen lassen. |