| Geschlossene Immobilienfonds als Kapitalanlage |
| Geschrieben von Max Paul | |
| Saturday, 24 March 2007 | |
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Wie kann man Immobilienfonds für die Kapitalanlage einsetzen? Lohnt sich diese Art der Kapitalanlage für Verbraucher? Wir informieren Sie. Als klassische Variante der geschlossenen Fonds gelten geschlossene Immobilienfonds. Bei dieser Anlage ist es auch dem Privatanleger mit schmaler Geldbörse möglich, Immobilienbesitz zu erwerben und somit vom Wertzuwachs zu profitieren. In der Regel sind geschlossene Immobilienfonds bei einem niedrigen Kapitalmarktzinsniveau anderen Anlageformen wie Anleihen und Festgeld überlegen. Denn schließlich gilt eine Immobilie als eine sichere Kapitalanlage mit Inflationsschutz, bei der es zudem zu erheblichen Gewinnsteigerungen kommen kann. Zu den Kriterien, in geschlossenen Immobilienfonds zu investieren, gehört bei den meisten Anlegern, dass sie sich einen Wertzuwachs, Sicherheit und steuerliche Förderung sowie einen Inflationsschutz erhoffen. Im Vergleich zu einem offenen Immobilienfonds ist das Investmentvolumen bei geschlossenen Immobilienfonds beschränkt und wird mit vollständiger Zeichnung geschlossen. Der Anleger hat die Möglichkeit, Immobilienbeteiligungen nach eigener Wahl zu erwerben. Geschlossene Immobilienfonds investieren als unternehmerische Beteiligung in eine oder gar mehrere Immobilien, bei denen Gewinne in Form von Einkünften aus Verpachtung oder Vermietung gewonnen werden. Um das Risiko zu begrenzen, beteiligen sich einige dieser Fonds auch an unterschiedlichen Objekten an verschiedenen Standorten. So spielen bei vielen geschlossenen Immobilienfonds Auslandsimmobilien eine große Rolle. Jedoch sollte der Privatanleger bedenken, dass vor einer solchen Investition die politischen Verhältnisse, sowie eventuelle Wechselkursrisiken berücksichtigt werden sollten. Den jeweiligen Anlageerfolg eines geschlossenen Immobilienfonds erkennt man an den regelmäßigen Ausschüttungen und einer eventuellen Wertsteigerung der Immobilie innerhalb der Laufzeit. Als Wehrmutstropfen gilt, dass die in der Vergangenheit so attraktiven Steuersparmöglichkeiten vom Gesetzgeber stark eingeschränkt wurden, womit für den Anleger das Erzielen hoher Mieten in den Focus gerückt ist. Wer in einen geschlossenen Immobilienfonds anlegen möchte, sollte einen langfristigen Anlagehorizont wählen. Für denjenigen, der wieder schnell an sein Geld kommen möchte, eignen sich diese Fonds nicht. Daher sollten Anleger etwa zehn bis dreißig Jahre auf ihr angelegtes Geld verzichten können, denn ein vorzeitiger Ausstieg ist meist nur mit empfindlichen Verlusten möglich. |