| Michael Turgut : Ausbildungsinitiative für Altersvorsorge-Beratung notwendig. |
| Geschrieben von H. Hühnermann | |
| Monday, 20 November 2006 | |
|
„Fasst man die ersten Ergebnisse der Koalitionsvereinbarung zusammen, so wird sich die Situation der gesetzlich Rentenversicherten in Deutschland in den kommenden Jahren nicht verbessern“. Renditen der gesetzlichen Rente: Für Jüngere ein schlechtes Geschäft - trotz steigender Belastungen für die Beitragzahler und sinkender Leistungen für die Rentner errechnen verschiedene Studien für die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) bislang noch positive, wenn auch fallende Renditen. Dahinter stehen allerdings sehr optimistische gesamtwirtschaftliche Erwartungen. Das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG BONN) hat im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) die vorliegenden Rechnungen überprüft und eigene Berechungen angestellt. Fazit: Die Renditen tendieren gegen Null.Demnach werden ledige Männer der Geburtsjahrgänge ab 1980 bei der gesetzlichen Rente mit hoher Wahrscheinlichkeit reale Verluste erleiden. Vergleichbare Untersuchungen der BfA, des Sozialbeirats, des Sachverständigenrates und des Mannheimer MEA-Instituts ergeben zwar von Versichertenjahrgang zu Versichertenjahrgang sinkende Renditen, diese bleiben aber immer - nominal wie real - positiv. Dabei werden aber sehr optimistische amtliche Erwartungen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zugrunde gelegt. Zudem werden die langfristigen Folgen des demografischen Wandels teilweise ausgeblendet.Diese optimistischen Annahmen der anderen Studien wurden deshalb in der DIA-Untersuchung um ein mittleres (realistisches) und unteres Szenario (Fortsetzung der Tendenzen der letzten zehn Jahre) ergänzt. Selbst im mittleren Szenario müssen (ledige) Männer ab dem Geburtsjahrgang 2000 mit realen Verlusten rechnen. In der oberen Entwicklungsvariante gehen die realen Renditen der Frauen von heute 2,4 Prozent (für den Geburtsjahrgang 1940) bis zum Geburtsjahrgang 2040 auf etwa 1,1 Prozent zurück, die der Männer von heute 1,6 Prozent auf 0,5 Prozent. Im ungünstigsten Fall erreichen die 2040 geborenen Frauen nur noch reale Renditen von 0,5 Prozent, während Männer der Jahrgänge ab 1980 negative Renditen von bis zu -0,2 Prozent hinnehmen müssen. Das heißt: Sie erhielten nicht einmal den vollen Kaufkraftwert ihrer Beiträge als Rente zurück. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurde den Berechnungen der Standardrentner (Durchschnittsverdiener mit 45 Beitragsjahren) zugrunde gelegt. Dieser kommt in der Realität zwar eher selten vor (West: 38 Prozent der Rentner und drei Prozent der Rentnerinnen), erlaubt aber durchaus Rückschlüsse auf die Renditen anderer Fälle.
Trotzdem ist die Regierung der Ansicht, dass viele Bürger noch nicht
ausreichend für den Lebensabend vorsorgen. Dies jedenfalls lässt sich
aus den derzeitigen Gesprächen entnehmen, wonach im Jahre 2007 geprüft
werden soll, welchen Verbreitungsgrad die betriebliche und private
Altersvorsorge eigentlich erreicht hat und wie die weitere Entwicklung
des Ausbaus einzuschätzen ist. Ein Damoklesschwert schwebt dabei im
Raum: „Wenn es sich zeigt, dass durch die Förderung mit den bisherigen
Instrumenten keine ausreichende Verbreitung einer privaten und
betrieblichen Altervorsorge gewährleistet ist, könnte die
Bundesregierung zu gesetzlichen Regelungen greifen“, meint Michael Turgut.
Gemeint ist damit, die unter Fachleuten diskutierte Thematik zum Thema
Opting-Out – wonach die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik
Deutschland ggf. ab 2007 verpflichtet werden sollen, neben der
gesetzlichen Rente verpflichtende weitere Vorsorgeleistungen tätigen zu
müssen. Mittlerweile wurden drei Ausbildungs- und Qualifizierungs-Wege in das System eingezogen. Vor kurzen wurde die European School for Business Studies gegründet. Dazu kommen die traditionelle IFF Ausbildungsakademie und die Schulungszentren für Produktpartner. Die IFF bietet darüber hinaus Management-, Business-, Verkaufs- und Marketingseminare an wie: * Sales und Intensiv Training (Verkauf, Akquisition) * Phone Power Seminar * Profi-Seminar * Management-Situation-Leadership * Train the Trainer-Seminar * Direktionsmarketing * Direktionsmanagement Beispiele aus der Ausbildungspraxis (Pflichtveranstaltungen, Auswahl): Breakpoint-Seminar * Einführung in den Finanzmarkt * Einführung in die Segmente Altersvorsorge, Versicherungen, Beteiligungsmarkt * Fachteil mit Einführung in die Produktwelt der IFF AG * Einführung in die Bedarfsanalyse * Einführung in die Aufklärungspflichten gegenüber Klienten (Chancen/Risiken etc.) * Einführung in das Ausbildungs- und Karrieresystem der IFF AG Mentorenphase * Intensive Begleitung der Geschäftspartner durch Mentoren * Laufzeit: mehrere Monate * jeweils wöchentlich * Vertiefung der Fachkenntnisse auf Basis der Break-Point-Seminare Finanzkaufmann-Fach-Seminar I und II * Seminarblock-Reihe mit hochkarätigen Fachreferenten und Schulungsleitern * Intensiv-Fachschulung Finanzmarkt * Intensiv-Fachschulung Produkte * Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft * Grundlagen des Steuerrechts * Grundlagen des Rechts * Service-Seminar (Klientenbetreuung, -pflege) * Vorbereitung zur IHK-Prüfung zum Fachberater für Finanzberatung Das Fachseminar wird mit einer erfolgreich abzulegenden Fachprüfung abgeschlossen. Finanzkaufmann Fach-Seminare III und IV * Vertiefung der Grundkenntnisse des Seminarblocks * "Finanzkaufmann-Fach-Seminar I und II" * Vermittlung von Detailwissen zu Produkten * Aufbaukurs Volks- und Betriebswirtschaft * Aufbaukurs Recht und Steuern * Versicherungsprodukte für private Haushalte * Bankprodukte für private Haushalte * Beteiligungsprodukte für private Haushalte * Bausparen und Immobilien * Kundenberatung und Arbeitsorganisation * Curriculum Repetitorium * Vorbereitung auf die Anforderungen der EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie |