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Wie entsteht Rotwein?
Geschrieben von Mark Breuer   
Tuesday, 24 July 2007

Rotwein wird aus roten beziehungsweise blauen Rebsorten hergestellt. Die Farbe der verwendeten Trauben ist jedoch nicht der einzige Unterschied zwischen Rot- und Weißwein.

Da das Fruchtfleisch der Trauben fast farblos ist, kann man auch aus roten Trauben Weiss-Wein herstellen. Entscheidend für die Farbe des Weines ist der Herstellungsprozess.

Während bei der Weißweinherstellung die Maische schon nach einigen Stunden vom Most getrennt wird, lässt man beim Rotwein das Gemisch mehrere Tage stehen. Durch die einsetzende Gärung werden aus den Traubenschalen die darin enthaltenen Farbstoffe, sowie Phenole und Tannine gelöst.

Durch die konservierende Wirkung von Säure und Tannin können Rotweine meist mehrere Jahre gelagert werden. Einige Sorten können sogar mehrere Jahrzehnte gelagert werden. Optimale Bedingungen für die Weinlagerung sind eine konstante Temperatur von zehn bis dreizehn Grad Celsius mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Besonders geeignet sind Kellerräume, da die Weine auch vor Lichteinstrahlung geschützt werden sollten.

Es gibt allerdings nur wenige besonders gute Weine, bei denen die Qualität durch lange Lagerung noch verbessert wird. Durchschnittliche Massenweine sollten nicht länger gelagert werden.

Trockener Rotwein wird wegen seines intensiven Geschmackes auch häufig zum Verfeinern bestimmter Speisen verwendet. Außerdem werden aus Rotwein verschiedene Mischgetränke wie Glühwein, Sangria oder Feuerzangenbowle hergestellt. Nicht zu letzt deshalb trinken so viele Menschen gerne Rotwein zu einem guten Kochrezept!

Mark Breuer - Online Marketing Breuer

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