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Tequila - eine Spirituose mit Tradition |
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Geschrieben von Carsten Werner
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Sunday, 03 June 2007 |
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Tequila, der Stolz Mexikos, genoss lange Zeit keinen guten Ruf unter den Liebhabern exklusiver Spirituosen.
Das bekannte Ritual mit Salz und Zitrone zeugt davon, dass
geschmacklich von einem Tequila nicht allzu viel erwartet wurde, und
man dessen Geschmack daher gerne mit diesen Hilfsmitteln überdeckte.
Doch diese Zeiten sind vorbei, inzwischen sind auch in Deutschland Spitzen-Tequilas wie der Patron Anejo Tequila erhältlich, die mit großem Aufwand in handwerklicher Tradition hergestellt werden:
Acht bis zehn Jahre wachsen die blauen Weber Agaven im mexikanischen
Bundesstaat Jalisco heran, bis sie erntereif sind. Dann können sie an
der Wurzel abgetrennt werden, und der Fruchtkörper wird in großen Öfen
gebacken, um enthaltene Stärke in Zucker umzuwandeln. Diese werden
anschließend zerhackt, und der süße Fruchtsaft, "Aguamiel" genannt,
wird herausgepresst. Aus dem Aguamiel wird durch Gärung ein
alkoholhaltiger Saft, der zum Endprodukt, dem 100% Agave Tequila
destilliert wird. Der Brand wird in der Regel nur auf ca. 55% Alkohol
destilliert, so dass vergleichsweise viele Geschmacks- und Aromastoffe
erhalten bleiben.
Anschließend ist eine Lagerung im Eichenfass möglich, der sogenannte
"Reposado" lagert dabei 2-12 Monate, der "Anejo" weist eine Lagerzeit
von mindestens einem Jahr auf. Anders als bei den meisten klassischen
Spirituosen ist auch eine Abfüllung nach nur wenigen Wochen Lagerzeit
möglich, der frische und fruchtige Charakter des Tequila kommt
hierdurch besonders gut zur Geltung.
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