| Das Olivenöl hält Einzug in deutsche Küchen |
| Geschrieben von Patrick Bienia | |
| Tuesday, 02 May 2006 | |
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Olivenöl erfreut sich in deutschen Küchen immer größer werdender Beliebtheit. Nachfolgend erhalten sie einige Informationen zum Produktionsprozess und den Verwendungsarten.
Die erste Kaltpressung steht bei Olivenölen für die Königsklasse und erhält die Bezeichnung extra native. Dieses Öl ist der Saft der nur durch mechanisches Auspressen der Olive gewonnen wird, wobei strengstens darauf geachtet wird, dass die Reibungshitze nicht über 28 Grad kommt um die in den Oliven enthaltenen Vitamine nicht zu zerstören. Olivenöl ist ein reines Naturprodukt und schwankt daher auch leicht, von Jahr zu Jahr je nach Witterungsverhältnissen, in der Farbe und im Geschmack.
Die Produktionsmenge dieser ersten Kaltpressung ist eher gering, da die Produktionskosten sehr hoch sind. Der größte Teil dieses Premiumöls wird zu über 60% regional verkauft.
Die Farbtöne eines Olivenöles können variieren von grün bis goldgelb. Im ungefilterten Zustand kann es auch trüb sein. Die Färbung wird durch die in den Oliven enthaltenen Substanzen bestimmt. Bei grünem Olivenöl herrscht das Chlorophyll vor, beim goldgelben das Karotin. Die Farbe hat absolut keinen Einfluss auf die Qualität des Öles.
Extra natives Olivenöl hat eine sehr gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Wirkung, es fördert nachweislich den Kreislauf, den Verdauungsapparat, die Haut und den Knochenbau. Inzwischen hat auch die Kosmetikindustrie das Olivenöl für sich entdeckt. Immer Hautcremes mit Olivenölzusätzen kommen auf den Markt. Man kann es auch gut zum Braten und frittieren verwenden, diese Verwendung ist in den meisten Mittelmeerländern schon seit langer Zeit üblich. |