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Milchschäumer
Geschrieben von Stefan A. Böttcher   
Tuesday, 20 November 2007

Italienische Kaffeespezialitäten sind auf dem Vormarsch. Egal ob Cappuccino, Latte macchiato oder Caffè latte, die Fangemeinde wächst.

Sie alle haben eines gemeinsam, denn sie bestehen zu einem großen Teil aus Milch. Der Clou ist dabei häufig die Haube aus Milchschaum, die das Lieblingsgetränk ziert.

Milchschaum besteht aus Milch und Luft, die beide vermischt werden. Auch zu Hause möchten viele Menschen auf diesen Schaum nicht verzichten, deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Milchschaum auch zu Hause herzustellen.

Die preisgünstigste Alternative ist der Milchschäumer. Diese Geräte gibt es in vielen Preisklassen. Er erinnert an einen kleinen Schneebesen, der mit Batterien betrieben wird. Die Herstellung von Milchschaum ist damit ganz einfach, denn er wird einfach in die kalte Milch gehalten. Die Milch wird dadurch ganz schnell gequirlt, so dass viel Luft unter die Milch gelangt und sich Milchschaum bilden kann.

An vielen Kaffeeautomaten befindet sich eine Düse zum Milch aufschäumen. Ist der Automat genügend erhitzt, kommt aus dieser Düse Wasserdampf, der die Milch aufschäumt. Doch damit ist es nicht ganz so einfach, wie mit den elektrischen Milchschäumern, sondern bedarf ein wenig Übung.

Zunächst wird die Düse in die Milch gehalten, aber nur wenige Milimeter tief, damit sie ordentlich verquirlt wird. Um den Schaum dann zu festigen, wird die Düse tiefer hinein gehalten.

Profis schäumen die Milch nicht in der Tasse, sondern in einem Milchschaumtopf auf. Das sind Metallbecher, die senkrechte Wände haben und in verschiedenen Größen erhältlich sind. Die Milchschaumtöpfe werden immer zur Hälfte mit Milch gefüllt. Das ist wichtig, damit später das Verhältnis Milch-Luft stimmt. Je nach gewünschter Schaummenge braucht man also einen größeren oder kleineren Topf.

Beim Aufschäumen wird nicht der Griff, sondern der Becher in der Hand gehalten. Denn die kalte Milch wird während des Schäumens erwärmt. Sie sollte sich allerdings auf maximal 60 oC aufheizen, da sonst das Eiweiß gerinnt und sich eine Art „Bauschaum“ bildet. 60 oC entspricht der Temperatur, die man gerade noch ertragen kann, wodurch man spürt, wann man mit dem Schäumen aufhören muss.