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Lebkuchen, Christstollen und Co. |
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Geschrieben von Daniel Konrads
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Friday, 21 September 2007 |
Was wäre der Dezember ohne Mandelplätzchen und Berliner Brot? Die angenehm süßen Backwaren bekommt man hauptsächlich zur Weihnachtszeit - sie versüßen im wahrsten Sinne des Wortes die Vorweihnachtszeit bis zum Weihnachtsfest.
Ob Christstollen, Lebkuchen oder Plätzchen in unterschiedlichen
Alternativen mit Schokoladenverzierung oder Zuckerglasur -
Mandelplätzchen und Berliner Brot gehört zum beschaulichen Advent auf
jeden Fall dazu.
Allerdings woher rühren denn nun Christstollen und Lebkuchen? Der
Christstollen ist angeblich eines der legendärsten Rezepte
Deutschlands. Man glaubt, dass das Weihnachtsgebäck auf keltisch
deutsche Gepflogenheiten zurückgeht, bei denen der Christstollen in
verschiedensten Zuschnitten und Motiven an die Allmächtigen hingegeben
wurde. Das Christentum schreibt dem Christstollen den Habitus des
Jesuskindes zu, das in blasse Tücher eingedreht in der Heuraufe liegt.
Aus dieser Ursache heraus wird der Brotlaib des Stollens mit weißem
Puderzucker bestäubt, um an Christi Geburt zu erinnern. Erstmalig tritt
der Christstollen im Jahre 1330 zutage: einst galt der Stollen als
Backwerk zur Fastenzeit und war den Edelmännern und Predigern
vorbehalten. Er bestand ausschließlich aus Weizen, Hafer und
Quellwasser. Frühestens im 15. Jahrhundert wurden Christstollen auf
Weihnachtsmärkten offeriert. Vorher gab es schon einen Brief mit einer
Bitte von Kurfürst Ernst von Sachsenhatte es einen bittenden Brief von
Ernst von Sachsen gegeben - er hatte den Papst bedrängt, dem Stollen
Butter und Kuhmilch zusetzen zu dürfen, um die nichtsagende Würze
einzudämmen. Ab dem 17. Jahrhundert wurden hinterher ebenfalls noch
außergewöhnliche Würzmischungen zugesetzt, und so erlangte der
Christstollen seinen jetzigen, unvergleichlichen Geschmack. Ein
außergewöhnliches Rezept für einen perfekten Christstollen oder ein
Tortenrezept findet man nun auf mannigfaltigen Koch-Webpräsenzen im
World Wide Web.
Der Lebkuchen aber geht auf das Zeitalter der fränkischen Mönche
zurück, die sich erstmalig an die Pfeffer- und Honigkuchenkonfisserie
wagten. Sie legten den Teig auf Oblaten, so konnte klebrige Teig nicht
auf dem Blech hängen bleiben. Der Name "Lebkuchen" geht angeblich auf
das lateinische Wort "libum" zurück, was sich mit der Bedeutung
"Fladen" verständlich machen lässt. Die auf der ganzen Welt geläufigen
Nürnberger Lebkuchen sind aus dem Grund so prominent geworden, weil die
förderliche Lage des Ortes die Anschaffung von ausländischen
Würzmitteln und anderem gewährte. Nunmehr kann man den Nürnberger
Lebkuchen oder dementsprechend andere Sorten von Plätzchen sogar
erstehen und im Geschenkkorb an die Familie weiterreichen.
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