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Aus dem Herzen der Natur: Kokosöl
Geschrieben von Fabian Hickl   
Tuesday, 09 October 2007

Nicht erst seit der Erfindung der frühen Entdeckungstouren per Schiff ist die Kokospalme für den Menschen interessant. Angebaut werden Kokospalmen seit mindestens 3000 Jahren. Heute liefert der der tropische Schopfbaum aus der Familie der Palmengewächse mit seinem Kokosöl etwa 8 Prozent des weltweiten Pflanzenölbedarfs. 

Wegen seiner weiß bis gelbfarbenen fettähnlichen Konsistenz wird Kokosöl oft auch als Kokosfett oder Kokosbutter bezeichnet. Vielleicht kennt man Kokosfett in Deutschland auch unter dem Markennamen Palmin, das seit 1894 angeboten wird und über eine gehärtete Konsistenz verfügt.

Wozu wird Kokosöl nun verwendet? Hauptsächlich für die Herstellung von Margarine- und Seifenprodukten und als Milchsubstitut für die Lebensmittelindustrie. Das überwiegend gesättigte Kokosöl ist reich an Capryl-, Laurin- und Myristinsäuren - wirkt nährend, beruhigend, macht die Haut seidenweich und das Haar glänzend und geschmeidig. Die wertvolle Laurinsäure zum Beispiel hat beste Haut pflegende Eigenschaften, weil sie Bakterien-, Viren- und Pilz hemmend ist und mit mittelkettigen Fettsäuren den menschlichen Stoffwechsel beschleunigt. Deshalb findet man Kokosöl oft in Seifen, Shampoos, Sonnenschutzmitteln und Cremes, aber auch in pharmazeutischen Präparaten zur Wundheilung.

Durch die gesättigten Fettsäuren eignet sich das natürliche Öl in der Küche besonders gut für die Zubereitung heißer Gerichte, denn es weist eine extreme Hitzebeständigkeit aus. Fritieren, Braten, Backen – alles kein Problem. Besonders beliebt ist es in der südostasiatischen und in der ayurvedischen Küche. Aber auch unterhalb von 24° C eignet sich Kokosöl als streichfähiges Pflanzenfett für einen Brotaufstrich. Kleiner Tipp für Gesundheitsbewusste: Achten Sie auf reines bzw. natives Kokosöl, auch Virgin Coconut Oil (VCO) genannt. Es unterscheidet sich von herkömmlichen Kokosölen dadurch, dass es ausschließlich durch eine schonende Kaltpressung und natürliche Filterverfahren gewonnen wird – meist in kontrolliert biologischem Anbau. So bleibt der natürliche Geruch und Geschmack erhalten du Inhaltsstoffe sind unbeschädigt.

Beliebt ist dieses Produkt nicht nur bei Bioliebhabern, sondern auch bei Vegetariern und Sportlern: Es ist ein guter und schneller Energielieferant.