|
Geschrieben von Tobias Forster
|
|
Saturday, 22 December 2007 |
|
"Diese Diät
macht Sie wirklich glücklich!", "Abnehmen mit einem
Glücksgefühl", "Essen gehen und dabei noch
abnehmen": Diese Versprechen von der Glyx-Diäten klingen
sehr verlockend. Worum geht es bei dieser bestsellerverdächtigen
Wunderdiät genau? Der Begriff Glyx bezeichnet den glykämischer
Index. Er gibt genau an, wie weit ein bestimmtes Lebensmittel den
Blutzuckerspiegel steigen lässt. Die so genannten "schlechte
Kohlenhydrate" wie zum Beispiel Weißmehlprodukte sowie
auch Zucker treiben den Blutzuckerspiegel besonders schnell in die
Höhe. Dies kurbelt auch die Insulin-Ausschüttung in der
menschlichen Bauchspeicheldrüse an. Eine Folge: Das Insulin baut
den Zuckerspiegel des Blutes so schnell ab, dass es zu einer
Heißhungerattacke kommt. Außerdem erschwert ein hoher
Insulinspiegel besonders den Abbau von Körperfett. Die
Nahrungsmittel werden in 3 verschiedene Kategorien unterteilt: in
solche mit einem niedrigem Glyx, mit mittlerem oder mit hohem Glyx.
An der 1. Gruppe können Sie sich satt essen, bei der 2. Gruppe
sollte man sich schon etwas zurückhalten und die Lebensmittel
mit hohem einem Glyx sollte man nur relativ selten essen. Eine
Diätkost besteht demzufolge aus komplexen Kohlenhydraten wie zum
Beispiel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten,
Vollkornprodukten und Fisch. Weniger gegessen werden sollen
Weißmehlprodukte, Süßes, Fast Food, Kartoffeln je
nach Zubereitung und Fertiggerichte. Der Anteil an Fett schwankt. Wie
zum Beispiel bei den Trennkost-Diäten
muß man beim Einkaufen und auch bei der Zubereitung der Speisen
auf eine Tabelle achten. Das Problem ist hierbei, dass man seinen
spontanen Gelüsten nicht so einfach nachgeben kann. Jedoch
sollte man es selber ausprobiert haben, um die wirklich richtige Diät
für sich persönlich heraus zu finden.
|