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Coaching: Methode und Wirkungsweise
Geschrieben von Martin Zelewitz   
Tuesday, 28 August 2007

Veränderungen zu wollen und in der Folge zu können - hier kann Coaching einen wichtigen Beitrag leisten. Längst wird es gesellschaftlich nicht mehr als Schwäche angesehen, wenn jemand mit Hilfe von Coaching gezielt Fragestellungen im beruflichen oder privaten Kontext bearbeitet. Die Methode ist salonfähig geworden.

So ähnlich wie z.B. ein Fußballtrainer geht es bei Coaching darum, dass der Gecoachte befähigt wird, sein Bestes zu geben. Ähnlich dem Trainer begleitet der Coach das Erlernen neuer Sichtweisen und Handlungskonzepte und leitet zu Veränderungen an. Darüber hinaus steht er für feedback und als Sparringspartner zur Verfügung. Insofern hat Coaching mit Parallelitäten mit aus dem Sport bekannten Methoden wie z.B. Mentaltraining, mit der klassischen Psychoanalyse hat es jedoch nichts zu tun.

Beim Coaching haben sich in den letzten Jahren zahlreiche unterschiedliche Ansätze herausgebildet. Eine wichtige Methode ist dabei das systemische Coaching, welches auf die Problemlösungsfähigkeiten des Gecoachten (seine „Ressourcen“) abstellt und daraus neuartige Lösungen entwickelt. Systemisches Coaching sieht den Klienten selbst als den Experten par excellence für seine eigenen Probleme, Ressourcen und Lösungen an. Es geht also nicht darum, dass der Coach Expertenwissen von außen als Lösung anbietet, sondern vielmehr darum, dass der Gecoachte befähigt wird, seine eigene Lösungskompetenz optimal einzusetzen. Mit Hilfe von verschiedenen Techniken  lenkt der Coach den Prozess, bringt feedback ein und steht als Sparringspartner zur Verfügung. Dagegen wird einer detaillierten Problemanalyse keine Bedeutung beigemessen.