| Fahrzeugumbau für Behinderte |
| Geschrieben von Sabine Ackermann | |
| Sunday, 17 June 2007 | |
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Damit Behinderten Menschen Mobilität ermöglicht werden kann gibt es spezielle Fahrzeugumbauten bei denen individuelle Lösungen für die jeweiligen Probleme des Behinderten gefunden werden. Es besteht die Möglichkeit für Behinderte Selbst ein Auto zu fahren oder Beifahrer in einem Auto zu sein.
Es gibt mehrere Varianten durch Fahrzeugumbauten einem Behinderten Menschen das Autofahren als Beifahrer so angenehm und bequem wie möglich zumachen. Ein Schwenksitz
zum Beispiel hilft beim bequemen Einsteigen in das Auto. Er schwenkt
aus dem Auto raus und senkt sich leicht ab. So kann der Rollstuhlfahrer
schnell und vor allem bequem vom Rollstuhl auf den Sitz umsitzen. Der
Sitz wird dann einfach wieder in das Auto zurück geschwenkt. Eine
weitere Möglichkeit ist bei einem VW Caddy, Citroen Berlingo oder
Renault Kangoo eine ausfahrbare Rampe einzubauen. Die Rampe hilft dem
Rollstuhlfahrer leicht in das Innere des Wagens zu gelangen. Dies
geschieht durch zwei Bänder die ihn in das Auto ziehen. Der Rollstuhl
ersetzt hierbei den Autositz und wird einfach im Wagen festgeschnallt.
Die Sicherheit des Behinderten wird durch spezielle Gurte
gewährleistet. Die Rampe lässt sich nach dem Einsteigen ganz leicht und
Platz sparend zusammenklappen.
Eine Möglichkeit für einen Behinderten Selbst zu Fahren ist ein Handgasgerät. Es wird einfach mit der rechten Hand an einem Hebel Gas gegeben und gebremst. Die linke Hand bleibt am Lenkrad. Ein Drehknauf der an das Lenkrad geschraubt wird, erleichtert dem Behinderten das Lenken. Der Drehknauf ermöglicht das Auto nur mit einer Hand zu lenken. Den Drehknauf kann man ganz leicht und schnell abnehmen. So wird auch ein schneller Fahrerwechsel ermöglicht. Über einen Fahrzeugumbau kann man sich in einer Fachwerkstatt informieren. |