| Arbeitsalltag der Schausteller |
| Geschrieben von Heinz Wiedow | |
| Monday, 22 January 2007 | |
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Wenn man über einen Jahrmarkt oder über ein Volksfest geht,
dann sieht man viele glückliche Menschen, die sich über die Stände freuen und
sich mit Fahrgeschäften vergnügen.
Man sieht zahlreiche Stände und Attraktionen, die einem teilweise zum Staunen bringen und für gute Laune und Stimmung sorgen. Doch all das ist nur möglich, weil es die so genannten Schausteller gibt, die mir ihren Ständen und Fahrgeschäften durch das Land ziehen und Woche für Woche in einer anderen Stadt auf einem Jahrmarkt oder Volksfest zu Gast sind. Wie dem letzten Satz zu entnehmen ist, haben es die Schausteller nicht ganz so einfach - schließlich üben sie keinen gewöhnlichen Job aus und sind ständig unterwegs. Eine Pause gibt es zwar auch - doch diese ist nur sehr kurz und erstreckt nur über ein paar Monate. Weil die Schausteller während dieser Zeit mit ihren Ständen und Fahrgeschäften kein Geld verdienen, müssen sie in aller Regel einer anderen Beschäftigung nachgehen. So werden diverse Nebenjobs ausgeübt, bis die Saison wieder beginnt. Ein Arbeitstag während der Saison ist faszinierend und unterscheidet sich von anderen Jobs maßgeblich. So gilt es schon in aller Früh aufzustehen und den eigenen Stand sowie die zugehörige Umgebung zu reinigen - schließlich läuft sollen sich die Besucher wohl fühlen und dazu bereit sein, Geld auszugeben. Tagsüber und abends gilt es den Geschäftsbetrieb am laufen zu halten - so werden beispielsweise Chips oder Jetons für die Fahrgeschäfte verkauft. Nach einem Jahrmarkt gilt es den eigenen Stand schnellstmöglich abzubauen und zum nächsten Ziel zu fahren. Dies stellt meistens die stressigste Arbeit dar - insbesondere bei großen Fahrgeschäften. Da kann es schon einmal vorkommen, dass es zwei Tage dauert, bis die Anlage oder Stand wieder komplett abgebaut und aufgeladen ist. |