| Wo studieren: Uni oder Fachhochschule? |
| Geschrieben von Philip Fischer | |
| Sunday, 10 September 2006 | |
|
Im folgenden Artikel geht es um die Unterschieden zwischen Uni und FH. Das sich das universitäre Studium von dem an einer Fachhochschule grundlegend unterscheidet steht außer Frage. Ein Fachhochschulstudium ist in der Regel kürzer. Es dauert im Allgemeinen 7 bis 8 Semester, wohingegen die Regelstudiendauer an einer Universität gegebenenfalls bis zu 12 Semester betragen kann. Die Lehre an einer FH ist zudem wesentlich praxisorientierter und die Lehrveranstaltungen sind im Gegensatz zu denen einer Universität überschaubar, vor allem aber nicht überfüllt. Bis zu 1000 Studierende in einer Vorlesung, wie dies an Universitäten oftmals der Fall ist, trifft man an einer Fachhochschule keinesfalls an.
Aus diesen Studienbedingungen resultieren auch die unterschiedlichen
Kompetenzen von Uni- und Fachhochschulabsolventen. Letztere zeichnen
sich nach Einschätzungen vieler Unternehmensleiter vor allem durch eine
höhere Team- und Kommunikationsfähigkeit aus. Im Gegensatz dazu
entwickeln sich Studenten bzw. Absolventen einer Universität aufgrund
des stärker ausgeprägten Konkurrenzkampfes vielmehr zu Einzelkämpfern.
Besser als nach einem Studium an einer Fachhochschule sei jedoch das
Denk- und Urteilsvermögen ausgeprägt und die Fähigkeit, selbstständig
an Probleme heran zu treten und diese erfolgreich zu lösen. Daraus
resultieren aber wiederum Defizite welche FH-Absolventen durch den
höheren Praxisbezug nicht aufweisen: Theorie ist eben nicht alles und
so muss in vielen Fällen in einer vermindert produktiven
Jobeinstiegszeit zunächst der Realitätsschock überwunden werden. |