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Mit Softskills auf der Karriereleiter punkten
Geschrieben von Veronika Dohmen   
Wednesday, 29 August 2007

Personalverantwortliche und Geschäftsführer achten auf eine Vielzahl von Eigenschaften bei ihren Bewerbern. Neben guten Schulnoten und Abschlüssen werden die so genannten weichen Faktoren, allgemein Soft Skills genannt, immer wichtiger bei der Auswahl eines geeigneten Mitarbeiters.

Die aus dem Englischen stammenden Soft Skills beziehen sich auf persönliche Eigenschaften des Bewerbers, die außerhalb der rein beruflichen Qualifikation liegen. Darunter Zwischenmenschliches wie Empathie, Teamgeist und Motivation. Diejenigen, die neben einem geraden Lebenslauf  auch noch in diesem Bereich punkten können, haben neuesten Erkenntnissen nach oft bessere Chancen auf den Job als beispielsweise Mitbewerber mit der vergleichbaren Ausbildung und weniger Softskills. Dass so viel Wert auf weiche Faktoren wie soziale Kompetenz gelegt wird zeigt, dass reine Karrieristen nicht in allen Unternehmen gerne gesehen sind. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass Bewerber mit starken Softskills deutlich besser in der Personalführung, im Konfliktmanagement und in der Kommunikation mit Kunden oder Kollegen sind.

Gerade in höheren Positionen, die eine akademische Ausbildung verlangen, werden Soft Skills zu einem immer wichtiger werdenden Thema. Dabei ist klar, dass sich die allseits geschätzten weichen Eigenschaften nicht von heute auf morgen erwerben lassen. Sie entwickeln sich mit der Lebenserfahrung und im regelmäßigen Umgang mit Menschen. Doch auch das rein theoretische Wissen kann erfolgreich dazu verhelfen, auf diesem Terrain zu punkten. Entsprechende Ratgeber oder Fortbildungen sind gute Maßnahmen, um mehr für die eigenen Soft Skills zu tun. Das persönliche Engagement in diesem Bereich wissen auch die meisten Personalverantwortlichen zu wertschätzen.