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Erfolgreiche Bewerbung per E-Mail
Geschrieben von Chistina Blom   
Friday, 27 April 2007

Wer eine Bewerbung versenden will, muss vorher entscheiden, ob die Bewerbung in Form der guten, alten Bewerbungsmappe verschickt werden soll oder ob eine Bewerbung per E-Mail erfolgen soll. Häufig ist zu hören, dass Bewerbungen per E-Mail schneller gelöscht werden, als eine Bewerbung auf Papier. Dem ist nicht ganz zuzustimmen: Es kommt darauf an, ob die Bewerbung gut ist. Ist sie es nicht, macht es für den Bewerber auch keinen Unterschied, ob die E-Mail gleich gelöscht wird oder ob die Bewerbungsmappe noch einige Wochen oder Monate in irgendeinem Stapel liegen bleibt und vielleicht letztlich dann erst im Papierkorb landet oder zurück geschickt wird. Weiterhin ist es in Branchen der Technologie oder insbesondere in der Informationstechnologie oft gefordert, neuere Medien als den Briefumschlag zu nutzen.

Für die eine Bewerbung per E-Mail gelten einige Regeln; wer sich daran hält, hat zumindest im ersten Schritt gute Chancen überhaupt erst einmal wahrgenommen zu werden. Wichtig ist: In der Betreffzeile (Subject) muss der Betreff „Bewerbung“ stehen. Wenn Sie sich auf ein Stellenangebot bewerben, dann nennen Sie hier auch gleich den Job, um den Sie sich bewerben. In manchen Fällen haben Stellenausschreibungen auch Kennzeichen. Ist ein solches Kennzeichen angegeben, dann verwenden Sie es in der Betreffzeile. Damit weiß der Empfänger gleich, worum es geht.

Senden Sie Ihre E-Mail-Bewerbung nicht an eine beliebige Mail-Adresse. In Stellenanzeigen findet sich häufig ein Hinweis auf die richtige E-Mail-Adresse. Wenn Sie eine Initiativ-Bewerbung schreiben, dann rufen Sie am besten vorher an und fragen Sie nach einer E-Mail-Adresse. Bei diesem Anruf können Sie auch gleich noch ein paar Informationen einholen. Stellen Sie ruhig Fragen über das Unternehmen. Aber Vorsicht: Anrufe landen häufig bei der Praktikantin oder beim Sekretariat. Hier können Sie nicht unbedingt die kompetenteste Auskunft bei Fragen über das Unternehmen oder das gewünschte Personal erwarten. Versuchen Sie, mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin der Personalabteilung zu sprechen. Wenn Sie in Ihrer Bewerbung dann die Informationen, die Sie bekommen haben, verwenden können, wird Ihnen das sicherlich positiv angerechnet. Eigeninitiative kommt eben einfach gut an.

Senden Sie einen Anhang mit einem PDF-Dokument. Das angehängte Dokument sollte nicht größer als 2 Megabyte sein. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass die E-Mail gar nicht erst durchkommt. Ihre Absendeadresse sollte nach Möglichkeit Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können lauten. Eine lustige Mail-Adresse wie beispielsweise Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können kommt bei Personalabteilungen für eine Bewerbung gar nicht gut an. Hier herrschen konservative Meinungsbilder vor und zuviel unangemessene Kreativität wird von Personalabteilungen nicht gerade belohnt. Schließlich sollten Sie auch im Job wissen, worauf es ankommt und was nicht angebracht ist.

Ihre eine Bewerbung sollte sich im wesentlichen im angehängten Dokument finden. In das PDF-Dokument gehören alle Unterlagen: Das Anschreiben, eventuell ein Deckblatt, der Lebenslauf, das Bild,  Zeugnisse oder eventuell noch eine Projektliste. Die Vollständigkeit sollte nicht darunter leiden, dass Sie eine E-Mail anstatt eines Briefumschlages senden. Senden Sie auf keinen Fall mehrere einzelne Dokumente, die er Empfänger erst mühselig zusammen sortieren muss. Damit schaffen Sie sich bei einer Bewerbung nur Nachteile. Eine einzige PDF-Datei muss einfach reichen.

Für die E-Mail selbst reichen ein paar wenige Zeilen aus. Schreiben Sie einen Satz, warum Sie sich bewerben und verweisen Sie auf den Anhang. Ein weiterer Satz zum Abschluss und Ihre Kontaktdaten sollten auch in der E-Mail auftauchen. Dass diese E-Mail selbstverständlich höflich und respektvoll geschrieben muss, ist eigentlich kaum einer Erwähnung wert. Weil E-Mails aber häufig zu einem lockeren Ton verleiten, sollte es an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden. Schreiben Sie eine E-Mail und das Anschreiben genauso, als würden Sie einen Brief mit Ihrer Bewerbung versenden.

Autorin: Christina Blom
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